Amsterdam, NL

Mein erster Beitrag für die neue Kategorie ABROAD bringt mich in die Stadt Amsterdam. Aus purem Zufall und durch gute Connections konnte ich die Stadt in den Osterferien besuchen und habe natürlich auch dort viel erlebt und gegessen – vor allem natürlich auch den besten Burger Amsterdam gesucht. Ob ich ihn gefunden habe könnt ihr hier nachlesen.

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Zunächst einmal klapperte ich alle Sehenswürdigkeiten brav ab – wie es sich für einen Touristen gehört. Man muss ja alles einmal auf einem Foto festgehalten haben, damit man weiß, was man eh schon weiß – man war DA! Naja… nach der vierten Kerk (Kirche) und dem gefühlten hundertsten schiefen Haus, das ich fotografierte, war ich natürlich hungrig.oy8xB_HL3KvYDcOu-DpG4xRQH-wg-dk6xMHq1Juqe0A,Z0A2Yy0rz7Ege3v2NAo803O-0RylULNQsmEp8tWInlo

Im Vorhinein auf diversen Blogs und Pages habe ich gelesen, dass Amsterdam berühmt für Pommes mit zig Soßen ist. Also: Ich will jetzt solche! Sofort! Gesucht – gefunden. Im Stadtkern findet man in fast jeder Straße einen Pommes-Laden. Und die sind wirklich sehr sehr lecker! Kann ich euch als Snack sehr empfehlen! Heiß, knusprig frittiert, gut gesalzen und durch die verschiedenen Soßen wirklich lecker.

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Die mittlere Portion war mit 3,90€ wirklich viel zu groß für meinen Hunger. Die 20 Soßen zur Auswahl überforderten mich derartig, dass ich schlussendlich nur Knoblauch, Tatar, und Ketchup nahm… 😦

Am nächsten Tag probierten wir einen der geschätzt 500000 Argentinischen-Restaurants aus um auch dort einen Burger zu essen. Warum auch immer, gibt es an jeder Ecke Ranchos, Gauchos, Steak-House, Grill-House und Co. 😀

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Leider war der Burger sehr durchschnittlich und nicht erwähnenswert. Könnte auch garnicht mehr sagen, wie das Lokal hieß und wo es liegt. Es gab sogar Burger aus dem Automaten. Ausprobiert hab ich ihn aber nicht, hat mich dann doch zu sehr geekelt. Man weiß ja nicht, wie lange der da drin liegt. Ein Foto habe ich aber gemacht! Tourist halt 😉

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Am ersten Tag fiel uns optisch ein kleiner Burger-Laden schon auf. Mit ein bisschen Googlen beim nächsten W-Lan Hotspot erkannten wir schnell, der Burger ist einer der beliebtesten in Amsterdam. Zum Mitnehmen, zum dort essen, zwei Standpunkte und auch Einheimische gehen dort hin. Also war es beschlossene Sache – der letzte Tag war Probiertag für den Zaken Burger in der Oudehoog straat 2.

http://www.burger-zaak.nl

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Die Karte findet ihr auf der Homepage. Kurz zusammengefasst kann man sich im Vorhinein die Fleischsorte und die Größe des Pattys aussuchen. Fix dabei sind immer Salat, Tomate, Gurke und die hausgemachte Burger-Soße. Alles andere muss man sich dazubestellen. Dabei hat man aber eine große Auswahl (Käse, Bacon, Zwiebelringe, Avocado, Aubergine, Pilze, Ei, Jalapenos). Der Grundpreis für den Burger liegt bei 5€ bis 10€(Wagyu!) für 200g. Bei 250g ist der Höchstpreis 12€. Die Auswahl an Pattys: Blonde D´aquitaine Beef, Black Angus, Wagyu, Lamm, Chicken, Veggie.

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Wir wählten 2Mal den Black Angus Beef Burger mit 200g, dazu Bacon und CheddarCheese und eine Portion Pommes (leider nicht homemade!) aber eine riesen Portion. Soßen für die Fritten muss man extra bestellen und bezahlen. Diese kosten 50c. Ich würde darauf aber verzichten, nur Fertigsoßen und nicht wirklich nötig.

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Das Brot war selbstgemacht. Wirklich gut, und nicht gesüßt! Halleluja!

Das Fleisch war medium-durch und mit 200g mehr als ausreichend für mich. Der Salat war nicht nur einfacher Eisbergsalat klein geschnitten, sondern gemischt. Rucola, Lollo Bianco, Feldsalat,….

Die Soße war eine Art Majonäse und passte sehr gut zum gesamten Burger. Der Bacon war leider nicht perfekt knusprig, aber sehr würzig und die Menge perfekt. Der Käse schmeckte sehr sehr lecker und auch mein Lieblingsteil im Burger – die Essiggurke – war da! YESS! 🙂

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Der Burger war alles in allem wirklich ein absolutes Highlight. Sehr zu empfehlen und für alle Amsterdam-Reisenden ein MUSS! Mit kaltem Cola aus der Dose perfekt! Falls man keinen Platz mehr bekommt, da das Lokal sehr überschaubar ist, und immer gerappelt voll, einfach den Burger mitnehmen und an einer Gracht futtern. Bestimmt genauso lecker.

Ich lege euch Amsterdam ans Herz. Nicht nur als Burger-Esserin! Die Stadt hat viel mehr zu bieten, als man anfangs vielleicht denkt und ist wirklich eine Reise wert!!!!

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Freiraum, Wien

Das Freiraum ist ein alter Bekannter aller Wiener von 18-40 Jahren. Ob als After-Work oder zum guten Pizza Essen ist man hier immer richtig. Durch die gute Lage auf der Mariahilferstraße 117, 1060 Wien und die gute Anbindung an die Öffis (Westbahnhof) ist hier jeden Tag volles Haus. Täglich hat es von 8-2Uhr geöffnet und FR& SA sogar bis 4! Bekannt ist das Freiraum für Pizza und Frühstück. Doch auch der Burger kann was – wie ich jetzt genauer erläutern werde.

Zum Ambiente

Das Freiraum ist ein großes Lokal mit einem großen Raucher-Bereich im vorderen Bereich des Lokals und einem Restaurantbereich (nicht Raucher) im hinteren Bereich für etwa 100 Hungrige. Etwas düster, etwas zu laut, chic, casual, edel, hip…. Im Restaurant sitzt man auf bequemen Lederstühlen und muss sich halt etwas lauter als normal unterhalten – aber ich würde sagen, es ist aushaltbar 😉

Die Auswahl

mediterraner antipastiburger
in rosmarinfocaccia aus unserem holzofen – büffelmozzarella – tomaten – basilikumpesto – in olivenöl mariniertes grillgemüse – rucola – tomaten-dip
veganer burger
gebratene laibchen aus quinoa, karotten, bohnen und chia – gersten-haferflocken-brötchen – eisbergsalat – gurken – tomatenscheiben – süßkartoffelwedges – aioli
falafelburger
im pitabrot aus unserem holzofen – falafel – hummus – tomaten-minz-salat – kichererbsen – rote zwiebelringe – viel frische petersilie – rote-rüben-hummus
cheeseburger
irish beef von unserem holzkohlengrill – cheddar cheese – eisbergsalat – gurken – tomaten – zwiebelringe – thousandislandsauce – pommes frites „handcut“ – ketchup

Alle Burger sind mit 100% Rindfleisch!

Das Personal

Da ich des öfteren im Freiraum bin kann ich (leider) aus Erfahrung sagen, dass die KellnerInnen nicht immer top sind. Manchmal unfreundlich, manchmal unaufmerksam, manchmal extrem langsam. Ab und zu erwischt man ein gut gelauntes Personal (Hooray!) und kann dann auch wirklich einen guten Schmäh führen…. Wie gesagt, manchmal…

Muss aber dazu sagen: Dieses Mal hatten wir Glück mit unserer Kellnerin. Flott, freundlich und konnte sogar „Tschüss“ erwidern, als wir gingen. 😉

Unsere Wahl

Wir wählten zwei Cheeseburger um je 11,5 mit homemade Fries. Dazu die hausgemachte Limonade mit Zitrone und den hausgemachten Eistee mit Physalis Holunder. Die Eigen-Getränke sind zwar preislich echt an der oberen Grenze, auch für hippe Wiener Lokale, jedoch wirklich lecker und mal was anderes als Cola und Co.

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Der Burger kam nach circa 20Minuten. Er war noch warm und schön anzusehen, die Pommes waren gesondert in einer Porzellanschüssel. Vielleicht nicht das optimalste, da die Pommes dann manchmal etwas letschert werden können, aber sah ganz nett aus. Das Ketchup war auch extra in einem Gefäß und war gekauft – stört mich aber auch nicht.

Der erste Schnitt ist immer der Durchschnitt um zu sehen ob das Fleisch medium ist, und was alles im Burger drin ist. Das Patty war 100% Rindfleisch, leider zu durch und von medium ein ganzes Stück entfernt (Muss aber gestehen, stand auch nirgends medium und ich habe es nicht explizit so geordert – jedoch gehe ich einfach einmal standardmäßig davon aus, dass man weiß, ein Patty gehört einfach MEDIUM!). Gewürzt war es sehr mild. Die Größe des Pattys war mir viel zu viel. Auf Nachfrage wie viel Gramm es sind wusste es unsere Kellnerin zwar nicht – fragte aber für uns in der Küche nach. 250g!! WOW!

Im Burger enthalten waren außerdem rote, dünn geschnittene Zwiebelringe, eine dicke Tomatenscheibe, Cheddarcheese, Salat mit Soße gemischt, und Essiggurkenscheiben (i like!).

Das Bun war eine Enttäuschung. Von einem Lokal, das wirklich gute Pizzen anbietet, hätten wir uns ein Brot aus dem Holzofen und selbstgemacht gewünscht und erwartet. Leider war es… wie so oft 😦 …. ein Standard-Bun mit Sesam. Das gibt Abzüge in der B Note. Schade! Die Vegane Burger-Version im Freiraum bietet das nämlich an!

Die Pommes waren selbstgemacht und die Portion wirklich ausreichend.

Resümee

Wenn das Brot noch selbstgemacht wäre, würde ich 5 von 5 Punkten geben. Ein Klassiker ohne viel Schnick Schnack und mehr als groß genug um satt zu werden. Wirklich guter Burger!! Die selbstgemachten Drinks runden das noch ab!