Genussprojekt, Salzburg

Am Freitag probierten wir das erste Mal, das Genussprojekt in Salzburg Liefering, Forellenweg 3 aus. Geöffnet hat das Lokal von 9 bis 23Uhr. Am Sonntag ruhen die werten Herren und Damen des Genussprojekts.

Geführt wird es von Alexandra Meissnitzer – ja genau, die Ex- Schiläuferin.

Hingekommen sind wir zum Lokal, durch Hören-Sagen. Wie es sooft in Österreich der Fall ist. „Dort gibt es einen Burger, der nicht normal schmeckt. Aber gut. Und einen anderen auch noch. Der ist auch gut.“ Na dann.. wenn alles so gut ist – probieren wir es !

 

“Zum Ambiente”

 

Wenn man das überschaubare Lokal betritt, so kommt einem gleich ziemlicher Rauchgeruch entgegen. Die Abtrennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich ist zwar geistig vorhanden, jedoch nicht annähernd abgetrennt. Auf den Tischen die hoch sind, stehen Aschenbecher. Diese befinden sich wie gesagt, gleich beim Eingang. Die „niedrigen“ – also normal hohen – Tische, haben ein 2 cm2 großes Schild darauf platziert, mit der durchgestrichenen Zigarette. Naja,… Österreichische Lösung oder wie auch immer… Auf jeden Fall funktioniert die Lüftung recht gut, sodass man beim Essen nicht zugeraucht wird und auch der Schnüffeltest an der Kleidung beim Verlassen des Lokals war: Kein extremer Zigarettengeruch. So, nun weiter. Die Tische schauen oldschool aus, sind im Stil: abgefuckt und alt. Aber ich denke, sie sind neu 😉 Die Stühle sind teilweise durchmischt mit Leder, verschiedene Farben, Holz,.. und die Bar ist sehr dominant. Diese erstreckt sich über fast das gesamt Lokal und bietet Einblick auf alle Gläser Sorten die sie haben und auch die richtig coole Kaffemaschine ist gut sichtbar. Mal was anderes. Die Salztiegel am Tisch sollen womöglich dieses unkoventionelle, hippe widerspiegeln. Ich jedoch mag es nicht, wenn ich nicht weiß, wer schon seine „Griffel“ in dem Salz Topf hatte.

 

“Die Auswahl”

 

Die Auswahl an Burgern ist beschränkt, aber das muss ja nicht zwangsläufig ´was Schlechtes bedeuten. Meist ist es sogar ein Indiz, auf bessere Qualität!

Es gibt also unter den Burgern, den

WHITE – also den Klassiker. Speck, Patty, Käse, Tomate, statt Salat -Mangold, Tomaten Relish.

und den BLACK der sehr speziell ist, aber scheinbar in Salzburg sehr bekannt und beliebt: mit Patty, Camembert, Cranberryjam und dunkler Bun.

Der White kostet 12,9€ und der Black ist etwas kostspieliger mit 13,9€.

Dazu gibt es beim White Ofenkartoffeln in einem Mini-Sieb ala Friteusse und beim Black gibt es Süßkartoffelsticks.

 

“Das Personal”

 

Uns bediente eine Kellnerin die wirklich sehr freundlich war. Kurz nach dem Eintreffen ins Lokal brachte sie die Speisekarten, ein paar Minuten später fragte sie nach den Getränken. Das Lokal war aber auch, bis auf ein paar „Biertrinker“ wenn ich das mal so bezeichnen darf, relativ leer. Sie war freundlich, hat zwischendurch gefragt ob alles passt und obs schmeckt. Nichts zu meckern. Alles gut.

 

“Unsere Wahl”

 

Ich wählte den White. Vermutlich weil ich ein Angsthase bin. Man munkelt aber auch, dass ich Camembert nicht so gerne mag, und schon garnicht in meinem Burger.

Optisch sah er wirklich top aus. Man merkte sofort, dass es GOOOOOTTT SEEEIII DDAAAANNNKKK kein fertiges Bun war, sondern ein selbstgemachtes oder selbst – gut eingekauftes war. Jipi! Die Kartoffelhälften kamen in einem kleinen Sieb. Alles war warm. Super erster Gesamteindruck.

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Ich schneide meistens zuerst den Burger in der Mitte durch. Okay, zugegeben, als allererstes schieße ich die Fotos. Das dauert meistens etwas länger, da es nie so wird wie ich will, und mein Handy leider nicht die Qualität schießt, die ich gerne hätte. Alles in allem, muss ich mich jetzt schon für das eine Unscharfe entschuldigen. Ich hatte wirklich Hunger und Angst dass er kalt wird. Das Foto vom Ketchup ist dafür perfetto 😀

Aja das Ketchup. Kam vorab, war hipp, schmeckte durchschnittlich, aber gut. Ende.

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Der Burger war leider nicht medium, aber auch nicht totgebraten und trocken. Das Tomaten Relish schmeckte mir super gut. Ich fand es als Ergänzung zum salzigen Fleisch und leicht süßen hellem Brot wirklich perfekt abgeschmeckt. Einfach mal etwas anderes, als immer nur Ketchup oder Cocktailsoße. (Y) TOP. Die Größe des Burgers war angenehm, ich aß ihn bis auf ein Viertel auf. Zum Meckern habe ich natürlich auch noch etwas. Das Brot war anfangs total gut, bis es dann durch den Saft des Specks und Fleisches aufweichte. Dann wurde es, vor allem der untere Teil, immer fester und kompakter, sodass es schlussendlich etwas nach Brioch schmeckte, was ich persönlich nicht unbedingt als Bun brauche. Der Speck – war Schinkenspeck und es waren glaube ich 3 Scheiben. Also sogar mir, als absolute Speckliebhaberin, zu viel. 2Scheiben wanderten gleich nach dem ersten Bissen raus. Knuspriger hätte er auch sein können. Schade – denn geschmacklich war er super.

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Dauer bis der Burger kam: 6 Minuten – Turbo Burger bis jetzt 😉

 

“Resmüee”

 

Preis-Leistungs-Verhältnis ist eher an der oberen Grenze. Wenn nicht schon eher darüber. Ich finde, um maximal 10€ könnte man den Burger auch anbieten. Wer experimentierfreudiger als ich ist, ist hier sicher an der richten Adresse. Der Burger war gut, und sicher keine Blamage für das Lokal, oder eine absolute Panne. Nein! Er war gut, durchschnittlich, und das Ambiente ist hier in Salzburg mal etwas Anders, als die Innenstadt-Lokale sonst. Ausprobierwürdig! 🙂

Raschhofer, Salzburg

Gestern probierten wir das Raschhofer Rossbräu im Europark in Salzburg. Das Lokal bezeichnet sich selbst auf der Homepage als “groß, gemütlich, geräumig und kommunikativ”. Die Öffnungzeiten des Lokals 10.30-1.00Uhr wochentags, Samstag sogar ab 10. Sonntag und Feiertags geschlossen. Das Parken ist gratis!

 

Zum Ambiente

 

Groß, gemütlich, geräumig und kommunikativ. Bis auf letzteres kann ich wirklich zu stimmen. Die kleinen Bänke zum Sitzen bevor man schon ins Lokal hineingeht, schauen gemütlich aus, urig, und rustikal. Kommunikativ finde ich es leider nicht, da es sehr laut ist und viele viele Menschen und Menscheskinder natürlich sich unterhalten und mitteilen wollen, sodass man sein Gegenüber nur mit erhobener Stimme benachrichtigen kann, dass der Tisch noch nicht abgewischt wurde, und der Kübel mit dem Besteck nur noch Messer enthält.

 

Die Auswahl

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besser bekannt als Raschi´s Maulhelden.

Jimmy: 180 g Rindfleisch, Tomate, Gurke, Salatblatt, Zwiebel, Rossbräu’s Geheimsauce um 6,90 €

Cheesy Jim:180 g Rindfleisch, Käse, Tomate, Salatblatt, Zwiebel, Rossbräu’s Geheimsauce 6,90 €

Sergeant Pepper: 180 g Rindfleisch, Speck, Tomate, Gurke, Salatblatt, Zwiebel, Chili-Spezialsauce 6,90 €

Italian Stallion:180 g Rindfleisch, Parmesan, Speck, Tomate, Gurke, Salatblatt, Sauerrahmsauce 6,90 €

Little Sue:130 g Rindfleisch, Tomate, Mozzarella, Salatblatt, Zwiebel, Sauerrahmsauce 6,90€

John Boy: 180g Rindfleisch, Avocado, Tomate, Salatblatt, Geheimsauce 6,9€

Crazy Chicken:Gerstenmalzbrot mit Haferflocken, 160 g gegrillte Hühnerbrust, Tomate, Gurke, Salatblatt, Rossbräu’s Geheimsauce 6,90 €

Veggy Dynamite:Gerstenmalzbrot mit Haferflocken, 130 g Gemüselaibchen, Frischkäse, Tomate, Gurke, Salatblatt, Sauerrahmsauce 6,90€

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Pommes werden extra abgerechnet und kosten 2,9€ für die normale Portion und 5,2€ in der großen Version. Die Pommes bezeichnen sie als Gourmet Pommes, ob es nun TK Pommes der Marke Gourmet sind oder einfach “köstliche” selbstgemachte Pommes-  ist aus der Karte nicht ersichtlich.

 

Das Personal

 

Unser Kellner war sehr flott am Tisch. Da die Karten schon direkt am Tisch lagen, konnten wir auch schon in der Wartezeit auf den Kellner ein bisschen schauen was wir trinken bzw. essen wollen. Da wir schon genau wussten, BURGER! – ging der Bestellvorgang sehr schnell. Der Kellner war freundlich, aber kurz angehalten, da zur Mittagszeit an einem Zwickeltag sagen wir es mal nett, die Bude vollgestopft war. Ein weiterer Kellner wechselte uns noch den Besteckkübel aus, der am Tisch nur noch mit Messern bestückt war, auch ohne Aufforderung. Und ein anderer wiederum räumte unseren Tisch ab. Alles in allem, kann man sagen, ein gutes Team, allerdings eine direkte “Ansprechperson” wenn man etwas nachordern möchte oder ähnliches, gibt es in Wirklichkeit nicht. Man weiß eigentlich nicht genau, wer für was zuständig ist, und wer jetzt der Mensch ist, dem ich am Ende mein Geld überreichen muss und wem ich jetzt ein Trinkgeld geben kann.

 

Unsere Wahl

Ich wählte den John Boy (Avocado, Rindfleisch) um 6,9€ und kleine GourmetPommes. Zuerst das Beste: Das Brot. Original Innviertler-Sauerteig Brötchen. Leicht knusprig, dunkel, Eigengeschmack. Perfekt.

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180g Patty waren an sich ausreichend und eine gute Standardportion. Mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Form gepresst. Aus der Karte ersichtlich, war, dass es sich um regionales Fleisch handelt, was ich persönlich sehr gut finde, vor allem, wenn es so eine große Lokalität ist, mit 2 großen Standorten. Toll! (Y) Das Fleisch war leider nicht medium, sondern sehr durch, dadurch kommt mir immer vor, ich habe nur noch Fleisch und Fleisch und Fleisch und Fleisch im Mund, und es wird immer mehr und mehr und mehr. Wie bei Mc…. ! 😦

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Die hausgemachte Spezialsoße mochte ich. Süß, an Ketchup erinnernd, etwas pikant. Passte ganz gut. Salat war knackig, frisch. Die Avocado war kurz angebraten und passte wirklich gut zum dunklen Brot. Im Nachhinein (ja, ich bin selber schuld, wenn ich das bestelle!) dachte ich mir, so ein bisschen Speck, Käse, Zwiebel etc wären ganz nett noch gewesen. Gurken gab es scheinbar gratis dazu 😉 Waren jedenfalls nicht in der Karte angegeben.

Die Zutaten sind wie oben angeführt, sehr übersichtlich. Aber als Mittagessen, und durch die cremige Avocado, auch ganz okay. In Puncto Größe allgemein bin ich voll und ganz zufrieden.

Die Pommes sind für mich schwer einzuschätzen. Ich gehe zwar stark davon aus, dass GOURMET Pommes TK-Ware bedeutet, aber geschmeckt haben sie wirklich gut. Leider ohne Salz – aber man hat ja zwei Hände und den Salzstreuer am Tisch stehen – das kriegt man also hin 😉 Sie waren knackig, hell, gut fritiert… nichts zu meckern. Die Portion ist zwar für fast 3€ etwas mickrig, aber als Beilage, passt das schon. Ketchup und Mayo in kleinen abgepackten Portionen bekommt man automatisch auf dem Brett mit dem Burger und dem kleinen Krug mit den Pommes dazu. Finde ich ganz gut, da man nicht extra nachfragen braucht und es durch das Portionierte immer frisch ist. Optisch natürlich kein Augenschmaus.

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Dauer bis der Burger kam: 11 Minuten

 

Resmüee

 

Als Burger für Zwischendurch wirklich super geeignet. Sicher kein Vergleich mit einem Bio Burgermeister-Burger, aber lässt sich schon als Burger ansehen. Wenn man Lust auf gutes Brot und resche Pommes hat, dazu sich vielleicht ein gutes Bier wünscht, ist man bestimmt auf der sicheren Seite. Das Preis-Leistungsverhältnis passt und die große Terrasse ist im Sommer ein Topping, das einem den Burger versüßt.

 

Amsterdam, NL

Mein erster Beitrag für die neue Kategorie ABROAD bringt mich in die Stadt Amsterdam. Aus purem Zufall und durch gute Connections konnte ich die Stadt in den Osterferien besuchen und habe natürlich auch dort viel erlebt und gegessen – vor allem natürlich auch den besten Burger Amsterdam gesucht. Ob ich ihn gefunden habe könnt ihr hier nachlesen.

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Zunächst einmal klapperte ich alle Sehenswürdigkeiten brav ab – wie es sich für einen Touristen gehört. Man muss ja alles einmal auf einem Foto festgehalten haben, damit man weiß, was man eh schon weiß – man war DA! Naja… nach der vierten Kerk (Kirche) und dem gefühlten hundertsten schiefen Haus, das ich fotografierte, war ich natürlich hungrig.oy8xB_HL3KvYDcOu-DpG4xRQH-wg-dk6xMHq1Juqe0A,Z0A2Yy0rz7Ege3v2NAo803O-0RylULNQsmEp8tWInlo

Im Vorhinein auf diversen Blogs und Pages habe ich gelesen, dass Amsterdam berühmt für Pommes mit zig Soßen ist. Also: Ich will jetzt solche! Sofort! Gesucht – gefunden. Im Stadtkern findet man in fast jeder Straße einen Pommes-Laden. Und die sind wirklich sehr sehr lecker! Kann ich euch als Snack sehr empfehlen! Heiß, knusprig frittiert, gut gesalzen und durch die verschiedenen Soßen wirklich lecker.

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Die mittlere Portion war mit 3,90€ wirklich viel zu groß für meinen Hunger. Die 20 Soßen zur Auswahl überforderten mich derartig, dass ich schlussendlich nur Knoblauch, Tatar, und Ketchup nahm… 😦

Am nächsten Tag probierten wir einen der geschätzt 500000 Argentinischen-Restaurants aus um auch dort einen Burger zu essen. Warum auch immer, gibt es an jeder Ecke Ranchos, Gauchos, Steak-House, Grill-House und Co. 😀

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Leider war der Burger sehr durchschnittlich und nicht erwähnenswert. Könnte auch garnicht mehr sagen, wie das Lokal hieß und wo es liegt. Es gab sogar Burger aus dem Automaten. Ausprobiert hab ich ihn aber nicht, hat mich dann doch zu sehr geekelt. Man weiß ja nicht, wie lange der da drin liegt. Ein Foto habe ich aber gemacht! Tourist halt 😉

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Am ersten Tag fiel uns optisch ein kleiner Burger-Laden schon auf. Mit ein bisschen Googlen beim nächsten W-Lan Hotspot erkannten wir schnell, der Burger ist einer der beliebtesten in Amsterdam. Zum Mitnehmen, zum dort essen, zwei Standpunkte und auch Einheimische gehen dort hin. Also war es beschlossene Sache – der letzte Tag war Probiertag für den Zaken Burger in der Oudehoog straat 2.

http://www.burger-zaak.nl

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Die Karte findet ihr auf der Homepage. Kurz zusammengefasst kann man sich im Vorhinein die Fleischsorte und die Größe des Pattys aussuchen. Fix dabei sind immer Salat, Tomate, Gurke und die hausgemachte Burger-Soße. Alles andere muss man sich dazubestellen. Dabei hat man aber eine große Auswahl (Käse, Bacon, Zwiebelringe, Avocado, Aubergine, Pilze, Ei, Jalapenos). Der Grundpreis für den Burger liegt bei 5€ bis 10€(Wagyu!) für 200g. Bei 250g ist der Höchstpreis 12€. Die Auswahl an Pattys: Blonde D´aquitaine Beef, Black Angus, Wagyu, Lamm, Chicken, Veggie.

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Wir wählten 2Mal den Black Angus Beef Burger mit 200g, dazu Bacon und CheddarCheese und eine Portion Pommes (leider nicht homemade!) aber eine riesen Portion. Soßen für die Fritten muss man extra bestellen und bezahlen. Diese kosten 50c. Ich würde darauf aber verzichten, nur Fertigsoßen und nicht wirklich nötig.

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Das Brot war selbstgemacht. Wirklich gut, und nicht gesüßt! Halleluja!

Das Fleisch war medium-durch und mit 200g mehr als ausreichend für mich. Der Salat war nicht nur einfacher Eisbergsalat klein geschnitten, sondern gemischt. Rucola, Lollo Bianco, Feldsalat,….

Die Soße war eine Art Majonäse und passte sehr gut zum gesamten Burger. Der Bacon war leider nicht perfekt knusprig, aber sehr würzig und die Menge perfekt. Der Käse schmeckte sehr sehr lecker und auch mein Lieblingsteil im Burger – die Essiggurke – war da! YESS! 🙂

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Der Burger war alles in allem wirklich ein absolutes Highlight. Sehr zu empfehlen und für alle Amsterdam-Reisenden ein MUSS! Mit kaltem Cola aus der Dose perfekt! Falls man keinen Platz mehr bekommt, da das Lokal sehr überschaubar ist, und immer gerappelt voll, einfach den Burger mitnehmen und an einer Gracht futtern. Bestimmt genauso lecker.

Ich lege euch Amsterdam ans Herz. Nicht nur als Burger-Esserin! Die Stadt hat viel mehr zu bieten, als man anfangs vielleicht denkt und ist wirklich eine Reise wert!!!!

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Freiraum, Wien

Das Freiraum ist ein alter Bekannter aller Wiener von 18-40 Jahren. Ob als After-Work oder zum guten Pizza Essen ist man hier immer richtig. Durch die gute Lage auf der Mariahilferstraße 117, 1060 Wien und die gute Anbindung an die Öffis (Westbahnhof) ist hier jeden Tag volles Haus. Täglich hat es von 8-2Uhr geöffnet und FR& SA sogar bis 4! Bekannt ist das Freiraum für Pizza und Frühstück. Doch auch der Burger kann was – wie ich jetzt genauer erläutern werde.

Zum Ambiente

Das Freiraum ist ein großes Lokal mit einem großen Raucher-Bereich im vorderen Bereich des Lokals und einem Restaurantbereich (nicht Raucher) im hinteren Bereich für etwa 100 Hungrige. Etwas düster, etwas zu laut, chic, casual, edel, hip…. Im Restaurant sitzt man auf bequemen Lederstühlen und muss sich halt etwas lauter als normal unterhalten – aber ich würde sagen, es ist aushaltbar 😉

Die Auswahl

mediterraner antipastiburger
in rosmarinfocaccia aus unserem holzofen – büffelmozzarella – tomaten – basilikumpesto – in olivenöl mariniertes grillgemüse – rucola – tomaten-dip
veganer burger
gebratene laibchen aus quinoa, karotten, bohnen und chia – gersten-haferflocken-brötchen – eisbergsalat – gurken – tomatenscheiben – süßkartoffelwedges – aioli
falafelburger
im pitabrot aus unserem holzofen – falafel – hummus – tomaten-minz-salat – kichererbsen – rote zwiebelringe – viel frische petersilie – rote-rüben-hummus
cheeseburger
irish beef von unserem holzkohlengrill – cheddar cheese – eisbergsalat – gurken – tomaten – zwiebelringe – thousandislandsauce – pommes frites „handcut“ – ketchup

Alle Burger sind mit 100% Rindfleisch!

Das Personal

Da ich des öfteren im Freiraum bin kann ich (leider) aus Erfahrung sagen, dass die KellnerInnen nicht immer top sind. Manchmal unfreundlich, manchmal unaufmerksam, manchmal extrem langsam. Ab und zu erwischt man ein gut gelauntes Personal (Hooray!) und kann dann auch wirklich einen guten Schmäh führen…. Wie gesagt, manchmal…

Muss aber dazu sagen: Dieses Mal hatten wir Glück mit unserer Kellnerin. Flott, freundlich und konnte sogar „Tschüss“ erwidern, als wir gingen. 😉

Unsere Wahl

Wir wählten zwei Cheeseburger um je 11,5 mit homemade Fries. Dazu die hausgemachte Limonade mit Zitrone und den hausgemachten Eistee mit Physalis Holunder. Die Eigen-Getränke sind zwar preislich echt an der oberen Grenze, auch für hippe Wiener Lokale, jedoch wirklich lecker und mal was anderes als Cola und Co.

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Der Burger kam nach circa 20Minuten. Er war noch warm und schön anzusehen, die Pommes waren gesondert in einer Porzellanschüssel. Vielleicht nicht das optimalste, da die Pommes dann manchmal etwas letschert werden können, aber sah ganz nett aus. Das Ketchup war auch extra in einem Gefäß und war gekauft – stört mich aber auch nicht.

Der erste Schnitt ist immer der Durchschnitt um zu sehen ob das Fleisch medium ist, und was alles im Burger drin ist. Das Patty war 100% Rindfleisch, leider zu durch und von medium ein ganzes Stück entfernt (Muss aber gestehen, stand auch nirgends medium und ich habe es nicht explizit so geordert – jedoch gehe ich einfach einmal standardmäßig davon aus, dass man weiß, ein Patty gehört einfach MEDIUM!). Gewürzt war es sehr mild. Die Größe des Pattys war mir viel zu viel. Auf Nachfrage wie viel Gramm es sind wusste es unsere Kellnerin zwar nicht – fragte aber für uns in der Küche nach. 250g!! WOW!

Im Burger enthalten waren außerdem rote, dünn geschnittene Zwiebelringe, eine dicke Tomatenscheibe, Cheddarcheese, Salat mit Soße gemischt, und Essiggurkenscheiben (i like!).

Das Bun war eine Enttäuschung. Von einem Lokal, das wirklich gute Pizzen anbietet, hätten wir uns ein Brot aus dem Holzofen und selbstgemacht gewünscht und erwartet. Leider war es… wie so oft 😦 …. ein Standard-Bun mit Sesam. Das gibt Abzüge in der B Note. Schade! Die Vegane Burger-Version im Freiraum bietet das nämlich an!

Die Pommes waren selbstgemacht und die Portion wirklich ausreichend.

Resümee

Wenn das Brot noch selbstgemacht wäre, würde ich 5 von 5 Punkten geben. Ein Klassiker ohne viel Schnick Schnack und mehr als groß genug um satt zu werden. Wirklich guter Burger!! Die selbstgemachten Drinks runden das noch ab!

Burgerista, SCS

Die neue „Burgerkette“ hat mittlerweile 6 Filialen Österreich weit. Davon haben wir die „Wiener“ Filiale in der SCS ausprobiert. Auf den Laden gestoßen sind wir durch die viele Mundpropaganda. Einige Freunde erzählten mir von dem Burger, der das „große M“ in Grund und Boden stampfen solle und preislich sogar mithalten kann.

Vorab informierte ich mich auf der Homepage: http://www.burgerista.com/culture/ über die Philosophie des Burgerista. Frische, regionale, nicht tiefgefrorene Zutaten und selbstgemachte Soßen, Pommes und Eistess überzeugten mich vorab schon sehr.

Zum Ambiente

Modern eingerichtet, einen Hauch von American Diner. Sehr cool fanden wir die Gläser. Diese bekommt man leer und kann sich selbst Klassiker oder homemade Eisteas holen. Zusätzlich kann man sein Getränk mit dicken Strohhalmen, Zitronenscheiben, crushed Eis und frischer Minze pimpen.

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Auf der Rechnung steht die Abholnummer. Wenn die Nummer auf den Bildschirmen erscheint, holt man direkt bei der Küche sein Essen ab. Die Küche ist 100% transparent. Man sieht die Köche, die Zutaten, wie es hergestellt wird. Dadurch kann man auch einen der Werte erkennen: Never frozen – always fresh.

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Toll fanden wir auch die vielen Eigenmarken-Soßen, die man sich auf dem Tisch direkt und kostenlos nehmen kann.

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Die Auswahl

Wählen kann man aus 10 fertigen Burgervarianten und den zwei Selbstzusammenstellbaren. Einer davon mit Brot, und einer ohne Brot – Die Protein-Variante mit Salatblättern anstelle von Brot … why not 😉

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Alle Burger sind mit 100% Rindfleisch!

Hier die Auswahl:

Route 66 – mit Champions und karamellisierten Zwiebeln

Blue Cheese – mit Gorgonzola

Most Wanted – der Klassiker

Club Sandwich – mit Schinken statt Fleisch

Bacon Cheese „BCB“

Smoke House – viele Zwiebel, Speck

Veggie Cheese – mit viel Gemüse und viel Käse

Red Hot Chili – mit Pepper Jack Cheese und Jalapenos

Preislich liegen die Burger beim Einzelpreis bei 6,9€ – in der Kombi mit Getränk und Pommes (Entweder normale gewürzt, oder Mexican gewürzt) 3€ mehr.

Außerdem gibt es die Slider. Eine Art Mini Burger in 3 verschiedenen Versionen um 2,5€ je Burger.

Das Personal

Hier gibt es kein „direktes“ Personal. Ganz nach altem FastFood Rezept, bestellt man beim Schalter. Es gibt einige Mitarbeiter, die das Geschirr verräumen und auf Sauberkeit achten. Die Dame, die wir um neue Zitronen für die Limonade baten, war sehr hilfsbereit, und holte auch sofort Nachschub.

Unsere Wahl

Wir wählten einmal den Ret Hot Chili mit der Getränke/Pommes Kombination und die 3 Slider, ebenfalls in der Kombo – allerdings mit „mexican gewürzten“ Pommes und nicht mit den normalen.

Die Eistees waren zwar eine coole Grundidee – die Umsetzung gefiel mir persönlich leider garnicht. Viel zu süß und schmeckte künstlich. Da konnten die hippen Gläser, die frischen Zitronenscheiben, und die Minze vom Topf am Tisch leider auch nichts mehr bewirken.

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Der Chili Burger war richtig toll angerichtet. Mit ChiliSchote oben drauf ein richtiger Hingucker. Serviert wird alles auf silbernen Tabletts mit einem gebrandeten Papier darauf. Holen muss man sich den Burger selbst bei der Küche, nachdem die Nummer aufgerufen oder auf den Bildschirmen aufgezeigt wird.

Das Fleisch schmeckte frisch und man konnte ja auch sehen, dass es keine TK-Ware war. Die Größe des Patty war gut, leider nicht allzu dick, aber ausreichend und im Bezug auf den Preis wirklich in Ordnung. Zu erwähnen gilt es auch, dass das Patty (DANKE!!!) nicht totgebraten war – man kann zwar nicht von medium reden (wäre vermutlich auf diese Massenabfertigung schwierig) aber man erkannte noch, dass es sich um Faschiertes handelt, und schmeckte noch das Fleisch. Gestört hat uns, wie sooft, das 0815 Brot. Bitte Leute wacht auf – das gezuckerte, ansonsten nach nichts schmeckende, toastige Brot braucht niemand!! (das nächste Mal nehmen wir gleich die Protein Version – Salat statt Brot – dann haben wir das Problem auch aus dem Weg geräumt! 😉 )

Der Käse war schmackhaft, die Jalapenos scharf, … tutto bene!

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Die Slider wählte ich in allen 3 Ausführungen. New Jersey – mit Fleisch, Käse, Zwiebel: Fad! Mit viel Soße vom Tisch (die sind wirklich top!!) war er dann ganz gut, aber eher in der Kategorie: MC Donalds Cheeseburger. Der Zweite hieß:Santa Fe und war mit Fleisch, Käse, Green Chili. Auch nicht mein Fall und trotz der Soße, die schon drin war, sehr langweilig und fad im Geschmack. Das Brot war, wie auch beim großen Burger, nichts für mich!! Der Dritte war der Beste. Salat, Tomate, Fleisch, Käse, und Zwiebeln. Die Deluxe Version unter den Slidern quasi. Mit einem Klecks der BBQ Soße vom Tisch war das schon ein echter Leckerbissen.

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Die Pommes waren natural – mit Haut also. Sehr lecker und gut fritiert. Da kommt das große M nicht annährend hin. Die normalen salzigen schmeckten mir allerdings besser als die mexikanisch gewürzten. Ist aber sicher Geschmackssache.

Der Burger dauerte circa 15Minuten. Die Zeit kann man sich aber gut mit dem Aussuchen der Getränke vertreiben, oder mit dem Schreiben kleiner Zettel für die Pinnwand. Stifte und Blöcke liegen auf! 😉

Resümee

Wer gerade in der SCS shoppen ist, und Lust auf Burger hat, kann hier absolut beruhigt bestellen und essen (sofern er einen Platz bekommt). Eine Art Vapiano des Burgers könnte man Burgerista nennen.

BioBurger Meister, Salzburg

Der „BioBurger Meister“ macht seinem Namen alle Ehre. 100% Bio verspricht man hier, und bekommt man hier. Das kleine Lokal in der Linzer Gasse 54 in Salzburg hat täglich von 11 bis 22Uhr geöffnet. Öffentlich am besten mit den Bussen zur Station Hofwirt und dann zu Fuß durch die Fußgängerzone.

Zum Ambiente

Das Lokal dominiert durch die große Küche über der eine große Tafel hängt, auf dem das Menü steht oder die neuen Spezialitäten. Sitzmöglichkeiten bietet es sehr wenige. Circa 10-15 Personen können direkt vor Ort den Burger verputzen. Wer keinen Platz mehr bekommt, kann alle Speisen auch mitnehmen. Auf Hochtischen nimmt man Platz und der Tisch direkt am Fenster ist ein guter Schauplatz für die Verweildauer, um vorbeiziehende Touristen zu beobachten.

Von Alt bis Jung und von Einheimischen bis Touristen jeden Alters kann man hier schnell mal ins Gespräch mit neuen Leuten kommen.

Panorama Foto vom Lokal in der Linzer Gasse.

http://panorama.cityguide.com/bio_burger_meister_2068/pano.html

Die Auswahl

Die Auswahl ist nicht so klein wie das Lokal. Man wählt aus 14 Burgern mit dry aged BioHochlandrind-faschiertem aus der Region. Weiters gibt es eine Auswahl an 3 Vegetarischen und 3 Veganen Burgern (z.B: Gemüselaibchen mit Hanfschrot). Als Beilage kann man Pommes, Chips, Süßkartoffelsticks oder Bauernpommes mit Speck nehmen. Preislich liegt der Burger zwischen 4,9€ und 9,9€ und die Beilagen fangen bei 2,9€ an. Generell legt der BioBurger Meister viel Wert auf Regionalität.(Bun, Gemüse, Patty – alles aus der Umgebung!) Daumen hoch!!

Getränke nimmt man sich selbst aus dem Kühlschrank. Auch hier gibt es einige regionale Getränke wie Makava Eistee oder auch internationale Klassiker aus der Dose.

Das Personal

Hinter der Küche/Bar standen zwei tüchtige Männer, sehr freundlich und voll auf Zack. Bedienung gibt es hier keine, braucht man aber auch wirklich nicht!

Unsere Wahl

Ich wählte den klassischen Cheeseburger mit extra Speck. Kostenpunkt 5,5€ plus 0,7€ für den Speck und dazu die hausgemachten Pommes mit Ketchup und extra Tzatziki.

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Sehr lecker war auch der selbstgemachte Cole Slaw um 3,9€.

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Mein Klassiker war mit medium gebratenem Faschierten. Gebraten war das Fleisch sehr gut, und auch die Würze war perfekt, jedoch jammerten meine männlichen Begleiter über die Größe des Pattys. Als Ladysize für mich, war es allerdings perfekt. Belegt war das getoastete helle Bun mit einem großen Salatblatt, weißen Zwiebelringen, Essiggurkenscheibe (ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich finde, es gehört einfach dazu!), dicke Tomatenscheibe, Gouda, Ketchup und Mayo.

Ich fand den Burger durch den würzigen Speck wirklich perfekt. Genau mein Fall. Durch den Krautsalat als zweite Beilage war ich rundum begeistert. Die hausgemachten Pommes waren leider nicht crunchy genug und eher „letschert“. Schade war auch, dass das Ketchup direkt auf die Pommes gedrückt wurde, da ich die, durch das Ketchup aufgeweichten Pommes überhaupt nicht ausstehen kann, und somit ein 5tel der Pommes für mich nicht „essbar“ waren.

Die Portionen sind wie schon oben kurz beschrieben, für mich als „normale“ Esserin genau ausreichend. Für starke Esser ist wohl die Meisterwahl (größere Portionen, die man gegen Aufpreis bestellen kann) ein Tipp 😉

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Wir waren heute, an einem Sonntag, genau um 12 Uhr dort, was vielleicht nicht der Insider Tipp für Hungrige ist. Der Laden war gerappelt voll, jeder Sitzplatz besetzt und dazwischen wartende Menschen für ihr To-Go-Essen. Daher warteten wir auf unsere 3 Burger circa 20Minuten, dafür war aber alles wirklich sehr frisch und heiß!!

Resümee

Bis jetzt der beste Burger Salzburgs, den ich gegessen habe und Preis-Leistung für das, dass es 100% Bio ist, sehr gut!

Unbedingt ausprobieren und nach dem Stempelpass fragen, den 11.Burger gibts gratis 😉

Shiki, Wien

Das „Shiki“-miki Lokal im 1. Bezirk befindet sich keine drei Gehminuten von der Station Karlsplatz in der Kurgerstraße 3. Zum ersten Mal im Leben, wollte ich ein Stück vom teuersten Hausrind der Welt probieren… Vorbei an hunderten Touristen und sogar an Helene Fischer, die gerade telefonierte und mir ein nettes „Hallo“ erwiderte gings dann ohne Umwege direkt in das edle Restaurant.

Zum Ambiente

Wunderschönes, toll ausgestattetes japanisches Restaurant mit kleinem Bar Bereich. Von außen sieht man schon, was einen erwarten wird und blickt durch die großen Glasfenster in den Restaurantbereich und in die Bar. Am Eingang wartet schon ein überaus hilfsbereiter junger Mann, der einem den Tisch zeigt, die Jacke abnimmt und die Menükarten bringt. Der Bar Bereich begrenzt sich auf ca 15 Plätze in halbhoher Sitzposition mit schönen Designerstühlen und kleinen Tischen. Eine große Bar ist der Eye-Catcher.

Die Auswahl

Die Auswahl ist, zur Zeit von ca 15.00-17.00 begrenzt auf ein paar verschiedene Maki Variationen und 3 Gerichten. Eins davon ist der Wagyu-Burger um 22€. Das Sushi/Maki liegt preislich zwischen 6-18€.

Getrunken habe ich ein Coca Cola 0,2L um schlappe 4€. Aber man zahlt hier einfach die Location und den Standort mit… so ist das in Wien halt.

Das Personal

Unsere Kellnerin war eine absolute Augenweide und überaus nett und freundlich. Sie stellte uns sogar auf Knien den Tisch ein, der leicht wackelte. Japaner waren aber weder als Gäste noch als Angestellte zu entdecken 😉

Unsere Wahl

Vorspeise: Lachs-Avocado Maki. Nomnom… wirklich gute Qualität !!!!

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Hauptgang: WAGYU BURGER!!!!!!!!!!!

Wikipedia sagt dazu: Das Wagyū-Rind ist eine Rinderrasse japanischen Ursprungs und das teuerste Hausrind der Welt. Wagyū heißt übersetzt „japanisches Rind“

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Der Burger kam ca. 5 Minuten nachdem die Vorspeise abserviert wurde. Er war medium rare und ich muss ehrlich gestehen: SO ETWAS GUTES HABE ICH NOCH NIE GEGESSEN!

Das Wagyu Fleisch ist einfach ein Wahnsinn. Die 22€ ist das Fleisch wirklich wert. Der Burger war mit selbstgemachtem, hellen Brot mit Sesam. Das Fleisch war mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Garnierung war sehr dezent, mit selbstgemachter Mayonaisse, verschiedenen kleinen Stücken Salat (Radicchio, Salatherzen, Lolla bionda,..), einer Tomatenscheibe und sehr dünn geschnittenem roten Zwiebel.

Manch einer vermisst vielleicht die Klassiker: Speck und Käse… auch ich bin absoluter Fan davon. Aber bei diesem Patty braucht man nichts anderes mehr!

Dazu gereicht gabs dicke, gegarte Süßkartoffelsticks, die leicht gesalzen waren. Passte perfekt zum leicht süßen Bun. Der größte Fan von süßen Buns bin ich nicht, aber ich kritisiere hier auf sehr hohem Niveau.

Resümee

Etwas überkanditelte Location, an die man sich als Burgeresser erst gewöhnen muss. Allerdings war das Personal sehr freundlich und symphatisch und der Burger eine Klasse für sich.